Long Covid ist selten eine Diagnose. Meistens ist es eine Frage der richtigen Suche.
Fatigue, Brain Fog, Belastungsintoleranz, Herzrasen: Long Covid zeigt sich in vielen Gesichtern. Gemeinsam ist ihnen oft, dass Standardbefunde unauffällig wirken. In unserer Praxis hören wir zu und schauen tiefer, mit funktioneller Diagnostik und integrativer Ursachenmedizin. Das Ziel ist, dass Sie Schritt für Schritt wieder zu Kräften kommen.
Wieder Pläne machen können.
Acht Zeichen, bei denen eine Long‑Covid‑Abklärung sinnvoll sein kann.
Wenn ein oder mehrere dieser Beschwerden seit Ihrer Corona-Infektion anhalten oder neu aufgetreten sind, lohnt sich eine fundierte funktionelle Abklärung, auch wenn schulmedizinische Befunde bisher unauffällig waren.
Im Selbstcheck ordnen Sie Ihre Beschwerden in zwei Minuten ein und erhalten eine persönliche Einschätzung per E-Mail.
Zum Selbstcheck- Sie fühlen sich erschöpft, auch nach ausreichend Schlaf
- Schon kleine Belastungen werfen Sie für Tage zurück (PEM)
- „Brain Fog": Konzentration, Fokus und Gedächtnis sind träge
- Herzrasen oder Engegefühl bei normaler Anstrengung
- Schlafstörungen, die mit der Infektion begonnen haben
- Muskel- oder Gelenkschmerzen ohne klaren Befund
- Ihr Immunsystem wirkt seit Corona instabiler
- Standardbefunde sind „unauffällig", und trotzdem stimmt etwas nicht
Long Covid, einfach erklärt.
Nach einer SARS-CoV-2-Infektion bleibt bei manchen Menschen etwas zurück, das sich schwer greifen lässt: Die Treppe wird zum Berg, der Kopf fühlt sich an wie in Watte, der Schlaf erholt nicht mehr. Laborwerte liegen im Normbereich, die Bildgebung ist unauffällig, und trotzdem stimmt etwas nicht.
Die Forschung entschlüsselt die Mechanismen zunehmend. Auffallend häufig finden sich bei Betroffenen eine gestörte Energiegewinnung in den Zellen, stille Entzündungen und eine veränderte Immunantwort, eine aus dem Takt geratene vegetative Regulation sowie eine Dysbiose im Darm. Jede dieser Achsen kann zum Behandlungsansatz werden, wenn man gezielt danach sucht.
Hinzu kommt: Hinter ähnlichen Beschwerden können auch andere Themen stecken, etwa eine chronische Erschöpfung anderer Ursache, ein Mikronährstoffmangel, eine Schilddrüsen- oder Hormonstörung. Deshalb beginnt unsere Arbeit nicht mit einem Therapiepaket, sondern mit einer gründlichen Einordnung Ihres persönlichen Musters.
Die Beschwerden sind messbar, nur eben nicht mit der Standarddiagnostik.
Zellenergie, Immunsystem, Darm und vegetatives Nervensystem spielen zusammen.
Zwei Menschen mit derselben Diagnose brauchen selten denselben Plan.
Fünf Bausteine, aus denen Ihr individueller Plan entsteht.
Wir behandeln Long Covid nicht mit einem festen Schema, sondern mit einer Analyse. Welche Bausteine sinnvoll sind, entscheiden wir gemeinsam nach dem Erstgespräch.
Mitochondrien-Medizin
Mit Mikronährstoff-Infusionen, Coenzym Q10 und B-Vitaminen arbeiten wir an der zellulären Energiebereitstellung. Grundlage ist immer Ihr individueller Befund.
IHHT, Intervall-Hypoxie-Training
Kontrollierter Wechsel zwischen sauerstoffarmer und sauerstoffreicher Luft. Gut verträglich, auch bei stark eingeschränkter Belastbarkeit.
Orthomolekulare Infusionen
Hochdosiertes Vitamin C, Glutathion, B-Komplex, Aminosäuren, präzise auf Ihren Mikronährstoffstatus abgestimmt, nie nach Schema.
Immunregulation & Darm
Erhöhte Entzündungsmarker, Dysbiose und Leaky-Gut sind bei Long-Covid-Patienten auffallend häufig. Wir adressieren beide Achsen gezielt.
Vegetative Regulation
HRV-Biofeedback, Atemtherapie und Matrix-Rhythmus-Therapie für Herz-Kreislauf-Beschwerden, Schlaf und Stresstoleranz.
So arbeiten wir mit Ihnen.
Anamnese & funktionelle Diagnostik
Ausführliches Erstgespräch, labordiagnostische Bausteine (Mitochondrien-Funktion, Entzündungsmarker, Mikronährstoffe, Hormone), HRV-Messung, bei Bedarf Darm- und Schwermetalldiagnostik.
Individueller Therapieplan
Wir besprechen die Befunde verständlich mit Ihnen und kombinieren nur die Bausteine, die für Ihr Muster Sinn ergeben, kein Paket, keine Schablone.
Aufbau & Monitoring
Begleitung über mehrere Monate mit regelmäßigem Re-Assessment. Fortschritte werden messbar gemacht, der Plan wird iterativ angepasst.
Lohnt sich bei Ihnen eine fundierte Abklärung?
Beantworten Sie zehn kurze Fragen. Sie erhalten am Ende eine persönliche Einschätzung und einen kostenlosen Leitfaden zur Anamnese per E-Mail.
Sie fühlen sich erschöpft, auch nach ausreichend Schlaf.
Birgit Christine Kainka
Seit über 20 Jahren begleitet Birgit Kainka Menschen mit chronischer Erschöpfung, Umweltbelastungen und komplexen Regulationsstörungen. Long Covid ist für sie kein neues Krankheitsbild, sondern die moderne Ausprägung eines Musters, mit dem sie seit Jahrzehnten arbeitet.
Sie verbindet funktionelle Labordiagnostik mit integrativer Therapie und nimmt sich bewusst die Zeit, die für eine gründliche Ursachensuche nötig ist.
Erfahrungen, nicht Versprechen.
„Wenn es in der Medizin eine Art Sherlock Holmes gibt, dann ist sie es! Sie kratzt nicht an der Oberfläche, sie gräbt, und zwar tief. Ihr Ziel ist nicht, Symptome zu behandeln, sondern deren Ursprung zu verstehen. Was sie macht, ist echte Ursachenforschung."
„Frau Kainka nimmt sich Zeit, hört tatsächlich zu und interessiert sich für die Person, die vor ihr sitzt. Sie hat ein sehr umfangreiches Fachwissen, und falls es etwas gibt, das sie nicht weiß, recherchiert sie bis sämtliche Fragen beantwortet sind."
„Frau Kainka geht sehr systematisch und holistisch vor und macht eine umfangreiche Diagnostik, die aus meiner Sicht unumgänglich ist. Sie hat ein beeindruckendes Fachwissen, dank ihrer Behandlung hat sich mein Allgemeinzustand deutlich verbessert."
Was das Erstgespräch kostet.
Ihr individueller Heil- und Kostenplan entsteht nach dem Gespräch, passend zu Ihrem Befund, ohne Pauschalen.
Persönliches Gespräch bei Frau Kainka, erste Einordnung Ihrer Beschwerden, Klärung, ob unser Ansatz zu Ihnen passt. Weiterführende Labordiagnostik ist optional, Sie entscheiden danach, welche Bausteine sinnvoll sind.
Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen für Naturheilverfahren erstatten häufig Teile oder die kompletten Kosten.
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Heilpraktiker-Leistungen in der Regel nicht. Wir unterstützen Sie bei der Abrechnung mit Ihrer Versicherung.
Häufige Fragen zu Long Covid.
Was ist Long Covid, und wie unterscheidet es sich von Post Covid? +
Von Long Covid spricht man, wenn Beschwerden über 4 Wochen nach der akuten Infektion bestehen bleiben. Post Covid bezeichnet Symptome, die 12 Wochen oder länger andauern oder neu auftreten. Symptome reichen von Erschöpfung und Belastungsintoleranz über Brain Fog bis zu Herz-Kreislauf- und Atemproblemen.
Welche Diagnostik kommt bei Ihnen zum Einsatz? +
Mitochondrien-Funktionsdiagnostik (organische Säuren, oxidativer Stress), Entzündungs- und Immunmarker, Mikronährstoffstatus, Hormonstatus, HRV-Messung. Bei Bedarf ergänzen wir Stuhlanalyse und Schwermetalldiagnostik. Welche Bausteine sinnvoll sind, entscheiden wir gemeinsam nach dem Erstgespräch.
Wie lange dauert so eine Begleitung erfahrungsgemäß? +
Long Covid ist eine chronische Regulationsstörung, die Therapie braucht Geduld. Viele Patient:innen berichten über erste spürbare Effekte nach 4 bis 8 Wochen, stabilere Verläufe häufig über 3 bis 6 Monate hinweg. Bei schwereren Verläufen rechnen wir mit 6 bis 12 Monaten. Jeder Verlauf ist individuell.
Kann ich die Behandlung parallel zur schulmedizinischen Therapie machen? +
Ja. Unser Ansatz versteht sich als Ergänzung, nicht als Ersatz. Wenn Sie bereits fachärztlich betreut werden, stimmen wir unsere Maßnahmen entsprechend ab. Bringen Sie im Erstgespräch gerne alle laufenden Behandlungen und Medikamente mit.
Was kostet das Erstgespräch? +
Das ausführliche Anamnese-Erstgespräch (60 bis 90 Min.) liegt bei 175 bis 250 €, je nach Umfang. Diagnostik und Therapie-Bausteine werden erst nach dem Erstgespräch besprochen, Sie erhalten einen transparenten Heil- und Kostenplan, den wir gemeinsam abstimmen.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten? +
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Heilpraktiker-Leistungen in der Regel nicht. Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen für Naturheilverfahren erstatten häufig Teile oder die kompletten Kosten. Wir unterstützen bei der Abrechnung.
Ist eine Behandlung auch bei starker Belastungsintoleranz möglich? +
Ja, und genau darauf achten wir besonders. Bei ausgeprägter Post-Exertional Malaise (PEM) steht am Anfang nicht Aktivierung, sondern Entlastung. Verfahren wie IHHT oder Infusionen sind auch bei stark eingeschränkter Belastbarkeit meist gut verträglich, weil sie keine körperliche Anstrengung erfordern. Tempo und Dosierung richten sich nach Ihrer Tagesform, nicht nach einem Plan.
Meine Infektion ist schon lange her. Ist es dafür nicht zu spät? +
Nein. Viele Menschen kommen erst nach ein bis drei Jahren zu uns, oft nach einer langen Reihe unauffälliger Befunde. Die zugrunde liegenden Themen wie Zellenergie, stille Entzündung, vegetative Dysregulation oder Darmgesundheit bleiben auch nach längerer Zeit adressierbar. Der Verlauf ist dann häufig langsamer, aber die Ansatzpunkte sind dieselben.
Behandeln Sie auch Kinder und Jugendliche? +
Ja. Wir begleiten auch junge Patientinnen und Patienten mit Long Covid, altersgerecht und schonend dosiert. Gerade in dieser Altersgruppe ist eine gründliche Ursachensuche wichtig, damit die Genesung nicht unnötig verzögert wird und Schule oder Ausbildung nicht dauerhaft leiden.
Ich habe schon viele Ärzte und Untersuchungen hinter mir. Warum sollte es hier anders sein? +
Diese Erschöpfung ist verständlich. Wir nehmen uns im Erstgespräch bewusst 60 bis 90 Minuten Zeit, hören zu und schauen über die reine Symptomliste hinaus auf mögliche Ursachen wie Zellenergie, Entzündungsgeschehen, vegetative Regulation und Darm. Statt eines pauschalen Protokolls entsteht ein individueller Plan. Ein Ergebnis können wir nicht garantieren, aber einen gründlichen, ehrlichen Blick.
Zurück zu Energie, Klarheit und Belastbarkeit.
Vereinbaren Sie ein ausführliches Erstgespräch. Wir hören Ihnen zu, suchen gründlich und entwickeln mit Ihnen einen Weg, der zu Ihrem Körper und Ihrem Alltag passt.
Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche oder heilpraktische Diagnose. Unser Ansatz versteht sich als Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung, nicht als Ersatz. Bei akuten Beschwerden wie Atemnot, Brustschmerz oder Kreislaufproblemen ist sofort ärztliche Hilfe geboten. Die Forschung zu Long Covid und Post Covid ist nicht abgeschlossen, einzelne genannte Zusammenhänge beruhen auf vorläufigen Studien oder klinischen Beobachtungen.